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Immobilienbrache schöpft Hoffnung

Erschwinglichkeitsindex auf hohem Niveau

Auch wenn die Immobilienpreise in den letzten Jahren weiter angestiegen sind, gilt Wohneigentum in einigen deutschen Städten weiterhin als erschwinglich.

Der aktuelle Indexwert von 122,63 steht dafür, dass der Immobilienverband IVD den Erschwinglichkeitsindex auf ein hohes Niveau setzt. Im Vorjahr lag dieser Wert noch bei 134,29.

Der aktuelle Erschwinglichkeitsindex entspricht in etwa dem Niveau von 2012 mit damals 121,92 Punkten.
Wohneigentum ist so erschwinglich wie nie in den letzten 17 Jahren mit Ausnahme der besonders attraktiven Jahre 2013 bis 2016. Den Höchststand von 134,84 verzeichneten wir im zweiten Quartal 2015
“, so der IVD-Präsident Michael Schick.

Ich rechne damit, dass der Index kurz- bis mittelfristig nicht noch einmal steigen wird. Der Erwerb der eigenen vier Wände lohnt sich derzeit in sehr vielen Regionen. Bei knappem Angebot werden die Preise auch in Zukunft weiter moderat anziehen. Gestiegene Gehälter und niedrige Zinsen haben den Preisanstieg aber oftmals kompensiert", so der Experte weiter. Er sieht nun einen guten Zeitpunkt, um ein Eigenheim zu kaufen und damit mehr Vermögen aufzubauen.  


Grund für diese Zahlen ist der Anstieg der Immobilienpreise, die im Gegensatz zur Kaufkraft um 6 Prozent gestiegen sind. Das Zinsniveau ist nahezu gleichgeblieben. Im Vergleich der Top-7-Städte führt Berlin als erschwinglichste Großstadt. Mit höheren Investitionen muss man in München rechnen, denn dort findet man den teuersten Markt Deutschlands.