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Erfreulicher Anstieg in der Baubranche

12.000 neue Auszubildende

Ende Dezember 2017 konnte die Baubranche 36.868 junge Menschen in einer Ausbildung nachweisen – 12.709 davon haben im letzten Jahr die Ausbildung angefangen.
"Das entspricht einem Plus von 7,4 % und ist der stärkste Anstieg seit 1994",
so Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands Deutsches Baugewerbe (ZDB). 

Pakleppa betont außerdem, dass die Branche etwa 325 Mio. Euro an die Ausbildungszentren und Ausbildungsbetriebe ausschütte.
"Um diese gemeinsame Finanzierung großer Teile unserer Ausbildung beneiden uns andere Branchen. Rechnet man die Kosten der Ausbildungsbetriebe, die auch noch zu bewältigen sind, hinzu, so investieren die Betriebe rund 600 Mio. Euro in ihren Berufsnachwuchs.

Durch die Zahlen wird auch belegt, dass die Branche wieder deutlich an Attraktivität gewonnen hat. Grund dafür sind unter anderem die zahlreichen Nachwuchswerbeanstrengungen der Innungen und Mitgliedsverbände.

Hinzu kommt laut Experten, "dass sich der Arbeitsalltag auf der Baustelle aufgrund der ständigen technischen Weiterentwicklung in den vergangenen Jahrzehnten erheblich verändert hat. Längst gehört der Einsatz komplexer Maschinen und digitaler Technik zum Alltag auf der Baustelle. Heute ist in der Baupraxis weniger Muskelkraft, sondern umfangreiches Fachwissen, das stets auf dem aktuellen Stand gehalten werden muss, gefragt."