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Energieausweise müssen erneuert werden

dena rät zu Bedarfsausweisen

Mitte 2018 werden weitere Energieausweise für ältere Wohngebäude ungültig. Diese Ausweise muss vom Hauseigentümer der betroffenen Gebäude beim Hausverkauf, bei der Vermietung oder Verpachtung vorgelegt werden.
Die Vorschrift kommt von der Deutschen Energie-Agentur (dena).  


Die Agentur empfiehlt, dass sich alle, die einen neuen Energieausweis erstellen lassen wollen, an qualifizierte Energieberater aus der Energieeffizienz-Expertenliste wenden. Beim Wählen des Energieausweises rät dena zum Bedarfsausweis, da er den energetischen Zustand exakt darstellt. Nur dieser Ausweis ist wirklich aussagekräftig, denn der Verbrauchsausweis zeigt lediglich die Verbrauchswerte der letzten drei Jahre an, die stark vom Verbrauch der Bewohner abhängen. 
 

Um einen Bedarfsausweis zu berechnen, dokumentiert ein Energieberater anhand einer technischen Analyse aller Gebäudedaten den energetischen Zustand des Gebäudes, ganz unabhängig vom Nutzerverhalten. Geprüft werden hierbei die Qualität der Gebäudehüllen (Fenster, Außenwände und Decken), sowie die Heizungsanlage und der Energieträger.